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Moppologie®

Der Mopp und seine inneren Werte

Moppologie®, die: Das ist die Wissenschaft von der effektiven und effizienten Umwandlung des Arbeitsaufwandes bei der Reinigung in das gewünschte Ergebnis innerhalb von 15 x 40 cm. Der wissenschaftliche Hintergrund der Moppologie® ist ein interdisziplinärer Ansatz, der mikrobiologische und chemische Erkenntnisse mit betriebswirtschaftlichen Komponenten verknüpft und dann das Ganze durch solide Fakten aus dem Gebäudereinigerhandwerk wieder auf den Boden (!) der Tatsachen bringt.

Mit der Entwicklung und Herstellung von Mopps befassen wir uns seit über 30 Jahren. Da wir uns bei der Produktion und beim Design auf Empirie, Erfahrung, Daten, Fakten und Spezialwissen und nicht auf das bloße Zusammennähen von Stoffen verlassen, haben wir die "Wissenschaft" des Mopps ins Leben gerufen: Die Moppologie®. Das Fachgebiet umfasst neben der unmittelbaren Betrachtung des Übergangs von "schmutzig" nach "sauber" auch weitere Teilbereiche. 

 

Materialkunde

Es gibt drei verschiedene Herstellungsarten für einen Moppbezug. 

  • Nähen: Endlosschlingenbänder werden auf ein Trägermaterial aufgenäht, das Ergebnis nennt man Posamentmopp
  • Tuften: Polschlinge wird mit Trägermaterial verbunden
  • Weben: Herstellung eines Flachgewebes, das zum Mopp weiterverarbeitet wird

 

Noch vor der Herstellungsweise entscheidet das Arbeitsmaterial maßgeblich über die Funktionalität des Moppbezuges. Die Wahl von Grundmaterial, Herstellungsart und Verarbeitungstechnik ist entscheidend, wenn das Endprodukt optimale Ergebnisse auf bestimmten Oberflächen bei einer definierten Anwendungstechnik liefern soll. Als Basismaterial dienen vor allem Baumwolle, also Naturfaser, Viskose, sprich regenerierte Zellulose, oder hochwertige Mikrofasern. Zudem wird abschließend entschieden, ob der Moppbezug durch ein Deckblatt verstärkt werden soll, einen zusätzlichen Wasserspeicher für eine höhere Quadratmeterleistung benötigt oder Außenschlingen für eine zusätzliche Aufnahme von losem Schmutz hinzugefügt werden sollen.

Anwendungstechnik

So hochwertig ein Mopp auch hergestellt ist, führt man ihn einem nicht optimalen Einsatzbereich zu oder behandelt ihn schlecht, wird er sein ganzes Leistungsvermögen nicht ausschöpfen können und womöglich auch schneller in die Knie gehen, als erwünscht. Reinigt man beispielsweise strukturierte Hartböden mit einem nicht geeigneten Mopp, wird dieser weder richtig sauber, noch überdauert das Textil lange. Zur korrekten Behandlung gehört auch eine sachgerechte Auf- und Nachbereitung sowie entsprechende Lagerung.

Dosierung von Chemie und Feuchtigkeit

Zur professionellen Gebäudereinigung gehört auch die korrekte Auswahl der Reinigungschemie. In vielen Bereichen ist diese auch zwingend notwendig, nichtsdestotrotz darf die Reinigungsleistung eines Moppbezuges auch ohne Chemie nicht unterschätzt werden. Mit einigen unserer top Textilien beispielsweise wird eine Keimreduktion von Bakterien, Hefe- und Schimmelpilzen um über 99% bereits beim Einsatz nur mit sterilem Wasser standardisierter Härte erreicht (Testmethode DGMH 2001. Standardmethode 14). Zwar können die meisten Mopp einiges an Flüssigkeit aufnehmen und wieder abgeben. Von entscheidender Bedeutung ist die auf den jeweiligen Anwendungszweck abgestimmte Menge an Reinigungsflotte sowie die korrekte Dosierung an Chemie. Der alte Merksatz "viel hilft viel" ist hier geradezu kontraproduktiv.

Pflege und Werterhalt

Einen auf seinen vorgesehen Einsatzzweck hin entwickelten Moppbezug alleine durch den Wischvorgang vorzeitig klein zu kriegen, ist nahezu unmöglich. Führt man ihm einen nicht vorgesehen Zweck zu, wischt man beispielsweise strukturierte Hartböden mit einem getufteten Moppbezug, geht er relativ schnell kaputt. Wird das Reinigungstextil dementsprechend gut behandelt, überzeugen viele hochwertige Mopps mit einer überdurchschnittlichen Lebensdauer und damit geringen Kosten pro Anwendung. Für die Haltbarkeit der Textilien sind prinzipiell alle Schritte innerhalb des gesamten Anwendungszyklus der Reinigungstextilien, d. h. von der Anwendung über die Zwischenlagerung bis hin zur Aufbereitung, verantwortlich. 

Wäsche und Aufbereitung

Die Aufbereitung von Reinigungstextilien, d. h. Breitwischbezüge, Wischtücher etc., spielt für die professionelle Reinigung und Pflege eine sehr wichtige Rolle. Nur mit technisch einwandfreien und sauberen Textilien ist eine fach- und sachgerechte Reinigung und Pflege möglich, die zudem für alle beteiligten Parteien ein zufriedenstellendes Ergebnis liefert. In einer Kooperationsstudie haben wir in zahlreichen Waschtests eruiert, wie man einen Mopp am besten wäscht und dies in einer Waschanleitung zusammengefasst.

Fazit

Ein Mopp und ein Autoreifen haben einiges gemeinsam. Sie werden nicht gerne gekauft und erst bemerkt, wenn sie platt sind. Dabei vollbringen sie Erstaunliches: Sie setzen effektiv und effizient Arbeitsaufwand in Ergebnis um. Zudem steht hinter der Entwicklung beider lange und intensive Forschungsarbeit.

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