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Dosierung und Konzentration

Risiken bei Über- und Unterdosierung

 Über die Wirksamkeitsprüfungen sowohl hinsichtlich der Reinigungsleistung, aber vor allem bei der Prüfung der mikrobiellen Wirksamkeit, wird die notwendige Konzentration festgelegt.

Eine Unterdosierung, darunter wird eine zu niedrige Anwendungskonzentration verstanden, führt nicht nur zu einer geringen Reinigungsleistung. Es kann zu einer zeitlich begrenzten Anpassung (Adaption) einzelner Mikroorganismen und zu einem selektiven Wachstum unempfindlicherer Mikroorganismen kommen. Diese können sich dann aufgrund fehlender Konkurrenzkeime besonders schnell vermehren.

Eine Überdosierung führt dagegen zwar definitiv zu einer ausreichenden Abtötung der Keime, aber auch zu Material- und Funktionsschäden, Rückstandsbildung und Schichtaufbau sowie zu einer erhöhten Belastung des Personals und der Umwelt und zu höheren Kosten. Eine Überdosierung einer Gebrauchslösung liegt vor, wenn ein chemischer Wirkstoff in zu hoher Menge zu einer Verdünnungsflüssigkeit gegeben wird. Und nicht, wenn eine zu hohe Flüssigkeitsmenge auf die Oberfläche aufgetragen wird.


Eine falsche Dosierung kann durch die Verwendung von Dosierhilfen vermieden werden.

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