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Projekte der Pfennig Stiftung

Weltweit, in Deutschland und in der Region Hoffnung schenken

Don Bosco Fambul ("Familie") in Sierra Leone

Sierra Leone ist eines der ärmsten Länder dieser Welt. Das kleine, westafrikanische Land ist gekennzeichnet durch den Rebellenkrieg, eine hohe Mütter- und Kindersterblichkeit, Kinderarbeit, einer hohen HIV-Infektionsrate und Perspektivlosigkeit. Die Hauptstadt Freetown beherbergt etwa 20 Prozent der Bevölkerung und ist durch Zerstörung geprägt. Auch die Ebola-Krise hat das Land weiter stark beeinträchtigt. Vor allem der kumulative Schaden der Krankheit stellt Land und Bevölkerung vor größte Herausforderungen. 

Don Bosco hat sich den Straßenkindern, Kindersoldaten und traumatisierten Kindern angenommen. Bruder Lothar Wagner betreut das Don Bosco Projekt vor Ort mit großem Einsatz. Jeden Tag fährt ein Bus, der in Spielplatz, Therapie-Einrichtung und Praxis gegliedert ist durch die Straßen. Die eingerichtete Beratungshotline "Freetown Child Line"ist kostenlos und berät liebevoll jedes Anliegen. Die Stiftung hat ein eigenes Mädchenhaus für Mädchen mit Gewalterfahrungen eröffnet. Das größte Projekt ist das Zentralgefängnis, das für 325 Insassen Platz bietet, etwa 2000 - davon 450 Kinder - Menschen inhaftiert. Hier konnte Don Bosco ein Therapiezentrum errichten und erwirken, dass kranke, ausländische und besonders schwache Kinder gespeist werden dürfen. 100 Mitarbeiter kümmern sich nachhaltig und liebevoll um jedes bedürftige Kind, bilden selber in Berufen aus und schaffen eine neue Perspektive. Dieses Projekt unterstützen wir gerne.

Peru - Kindern auf 3.400 Metern Höhe helfen

Cusco war früher stolze Haupstadt des gigantischen Inkareiches, heute ist es ein touristisches Epizentrum Perus. Hunderttausende Besucher kommen jährlich dorthin und wollen die einstige Pracht des Inka-Reiches erleben und einen Stop auf dem Weg zu Machu Picchu machen. Viele allerdings sehen auch sofort, in welch elenden Umständen die Nachfahren der einstigen Hochkultur leben - wie sich auch viele Kinder für wenige Cents fotografieren lassen, um zu überleben. 

Vom Reichtum des Tourismus profitieren nur Wenige, etwa 50 Prozent leben in Cusco in Armut. Das größte Problem sind die unzureichenden Verkehrswege im inneren des Landes. Viele Kinder verpassen eine (Schul-)Ausbildung, weil sie zum Familieneinkommen beitragen müssen. Die Salesianer Don Bosco betreiben in Cusco eine Schule und bereits vor über 25 Jahren wurde mit der Casa Don Bosco ein Heim für Kinder der Indigenas aus ärmsten Verhältnissen aufgebaut, das Hoffnung gibt. Auch dank mithilfe der Pfennig Stiftung konnte die Casa Don Bosco vor einigen Jahren vergrößert werden, um noch mehr Kinder zu beherbergen. Herbert Pfennig war bereits selbst vor Ort und überzeigte sich von dem Nutzen der Investitionen seiner Stiftung.

Chemnitz - Zirkus macht stark

Das Don Bosco Haus in Chemnitz engagiert sich nachhaltig in der Kinder- und Jugendarbeit, in der ambulanten Erziehungshilfe sowie in der schulbezogenen Jugendsozialarbeit. Darüber hinaus gibt es in der Stadt einen Familientreff. Aktiv sind die Salesianer in Chemnitz auch hinsichtlich der Jugendseelsorge und der Gefängnisseelsorge. Auch wechselnde Angebote für Schulklassen und Gruppen im "Haus Lebenszeichen" für ein gelebtes Miteinander stehen im Angebot.

Die Salesianer Don Bosco in Chemnitz unterhalten den Kinder- und Jugendzirkus Birikino, der aktiv an der Initiative „Zirkus macht stark” teil nimmt. Diese bietet Kindern und Jugendlichen die Gelegenheit, in über 700 Maßnahmen "positive Erfahrungen mit sich selbst und mit anderen zu machen, die ihre Persönlichkeit und Weltsicht prägen und das eigenverantwortliche, soziale Handeln unterstützen". Zirkus ist optimal, um Kinder miteinander zu vereinen und zu integrieren. Der Traum einmal in der Manege zu stehen und Beifall zu erhalten motiviert zum Mitmachen. Hier verbinden sich Artistik mit anderen Künsten. Diese Symbiose bietet jedem etwas Besonderes. Jeder kleine Artist ist einzigartig, hat seinen Platz und ist trotzdem Teil eines tollen Ganzen. In diesem Projekt lernen Kinder gleichermaßen ihre motorischen, sozialen, sensiblen, künstlerisch-kreativen Kompetenzen zu schulen. Die Pfennig Stiftung begleitet und unterstützt das Don Bosco Haus in Chemnitz.

Allgäuer Hilfsfonds e.V.

Im Laufe der Zeit hat sich der Allgäuer Hilfsfonds zu einer der bekanntesten Hilfsorganisationen in unserer Region entwickelt. Unbürokratisch und schnell hilft der Fond "Menschen, die unverschuldet in Not geraten sind, mit einer schweren Erkrankung kämpfen oder auf andere Weise von einem Schicksal getroffen wurden, das sie aus eigener Kraft nicht bewältigen können." Der Fonds tritt dann effektiv auf, wenn Krankenkassen, Arbeitsagentur, Versicherungen oder Sozialämter an ihre Grenzen stoßen. Seit der Gründung konnte der Allgäuer Hilfsfonds in vielen Einzelfällen wichtige Unterstützung in Form von Sach- und Geldspenden in einem Wert von über 600.000 Euro leisten. Die Pfennig Stiftung beteiligt sich gerne an diesem so wichtigen Projekt und wir hoffen dadurch vielen Menschen in unserer Region neue Hoffnung geben zu können.